Die Architekten Jourda et Perraudin aus Lyon, die seit dem
Architekturwettbewerb der Internationalen Bauausstellung Emscher Park
im Jahre 1990 mit den Architekten Hegger Schleif aus Kassel
zusammenarbeiteten.
Dank eines EU-Forschungsauftrags konnte 1993 das innovative
Umweltkonzept der mikroklimatischen Hülle wissenschaftlich geprüft und -
1994 - für machbar befunden werden. Die Ingenieure Ove Arup and Partners
aus London und Agibat erweiterten das Planungsteam.
Neue Entwicklungen in der Photovoltaik ermöglichten ab 1994 eine
realistischer Planung des Solarfeldes für das Dach der Mikroklimahülle. Als
Bauherr wurde die Entwicklungsgesellschaft Mont-Cenis gegründet.
Zwei Jahre brauchte es, um rechtliche und finanzielle Probleme zu lösen und
Bedenken und Zweifel auf den verschiedensten Ebenen auszuräumen.
1996 konnte die ausführliche Planung beginnen. Schlaich Bergermann und
Partner aus Stuttgart übernahmen gemeinsam mit der Firma HL-Technik aus
Frankfurt am Main den Part von Ove Arup and Partners.
1997 legten der damalige NRW-Innenminister Franz-Josef Kniola und Oberbürgermeister
Wolfgang Becker den Grundstein für die Fortbildungsakademie.
1998 feierten die Bauleute mit NRW-Bauminister Michael Vesper das
Richtfest.
1999 hält NRW-Ministerpräsident Wolfgang Clement die Festrede zur
offiziellen Eröffnung der Akademie Mont-Cenis in Herne.